Kulturangebot auf dem RAW erhalten - Ein Besuch vor Ort

Heute habe ich mit dem Regierenden Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, und dem SPD-Bezirksverordneten John Dahl das RAW-Gelände in Friedrichshain in meinem Wahlkreis besucht. Eingeladen dazu hatten uns zahlreicher Mieter auf dem Gelände aus den Bereichen Kultur, Sport und Soziokultur.
Nach einem Gespräch zur aktuellen Situation der auf dem Gelände gab es einen Rundgang über das RAW-Grundstück. Stationen waren Skaterhalle Berlin, Kletterkegel, ehem. Stoff- und Gerätelager, ehem. Ambulatorium und Astra Kulturhaus Berlin. Im Vordergrund stand vor allem die künftige Entwicklung des zirka 70 000 Quadratmeter großen Areals, das 1867 als Königlich Preußische Eisenbahnhauptwerkstatt Berlin II eröffnet wurde und seit 1999 alternativ genutzt wird.
Viele der heutigen Akteure auf dem RAW-Gelände haben in den vergangenen Jahren zur Entwicklung des Grundstücks beigetragen. Die SPD Friedrichshain-Kreuzberg möchte deshalb insbesondere die verschiedenen Projekte in den denkmalgeschützten Altbauten entlang der Revaler Straße langfristig sichern, genauso auch die Sportangebote Kletterkegel und Skaterhalle mit dem dazugehörigen Biergarten und Freiluftkino sowie die anderen Kultureinrichtungen.
Die SPD-Fraktion Friedrichshain-Kreuzberg favorisiert dazu mit den betroffenen Akteuren als Lösung einen Verkauf der Häuser/Flächen an die NutzerInnen oder ein langfristiges Erbpachtmodell zum Erhalt der schützenswerten Institutionen. Dies lehnt der private Eigentümer derzeit leider ab und bietet stattdessen langfristige Mietverträge. Das ist für Viele zu wenig. Deshalb müssen auf Bezirksebene mit allen Akteuren weitere Gespräche stattfinden.
Die SPD setzt sich außerdem im Gegensatz zu Grünen, Linken und Piraten im Bezirk für den Bau von neuen Mietwohnungen mit einem festgeschriebenen Sozialanteil auf einer Teilfläche des RAW-Geländes ein.

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